F+E-Vorhaben: Weiterentwicklung der Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparks

Neben all den Erfolgen haben sowohl die Vollevaluierung (2009-2012) als auch die Zwischenevaluierung (2015-2018) der deutschen Nationalparks aber auch ergeben, dass die seit 2008 geltenden Qualitätskriterien und -standards einer Überarbeitung und Weiterentwicklung bedürfen. Dabei soll einerseits darauf geachtet werden, das überarbeitete Qualitätsset an das bestehende anschlussfähig zu halten, um mit Blick auf  nachfolgende Evaluierungen eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Andererseits soll das Qualitätsset auch die aktuelle Situation in den Nationalparks sowie neuere (inter)nationale Entwicklungen berücksichtigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was qualitativ hochwertige Nationalparks in Deutschland auszeichnet.

Kooperationspartner

Nationalpark Sächsische Schweiz (c) Anja May

Alle beteiligten Verwaltungen der Nationalparks

Prof. Dr. Stefan Heiland, TU Berlin, Fachgebiet Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung

Manuel Schweiger, Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Förderer, Partner, Sponsoren, Medienpartner

Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

 

Laufzeit

01.08.2019-31.12.2020 (17 Monate)

Projektbeschreibung

Das F+E-Vorhaben besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden und iterativ rückgekoppelten Arbeitspaketen:

  • AP 1 Zusammenstellung des Überarbeitungsbedarfs
  • AP 2 Abfrage der Prozessbeteiligten (Rückmelderunde 1)
  • AP 3 Workshop I
  • AP 4 Entwurf eines überarbeiteten Qualitätssets
  • AP 5 Workshop II
  • AP 6 Überarbeitung des Entwurfs des Qualitätssets
  • AP 7 Abfrage Prozessbeteiligten (Rückmelderunde 2)
  • AP 8 Finalisierung des Qualitätssets

Das F+E-Vorhaben wird von den Nationalparkverwaltungen fachlich begleitet, deren Innensicht und deren Erfahrungen aus der Voll- und Zwischenevaluierung für die Optimierung der Qualitätskriterien und -standards von großer Wichtigkeit sind. Darüber hinaus werden Dr. Sven Rannow vom Nationalparkamt Müritz als Vertreter der Nationalparks sowie Prof. Dr. Stefan Heiland von der TU Berlin und Manuel Schweiger von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt als externe Experten EUROPARC Deutschland e.V. fachlich beraten und unterstützen. Des Weiteren ist über die gesamte Projektlaufzeit eine enge fachliche Abstimmung mit der projektbegleitenden Arbeitsgruppe vorgesehen, der neben Vertretern der AG Nationalparke, EUROPARC Deutschland e.V., den drei genannten Experten die Förderer (BfN, BMU) und Vertreter der Länderministerien angehören.

Ziele des Projektes

Die zentralen Ziele sind:

  • Optimierung sowie ggf. Ergänzung des vierstufigen aus Vision, Handlungsfeldern, Kriterien und Standards bestehenden Qualitätssets
  • Anpassung des Fragenkatalogs an das überarbeitete Qualitätsset
  • Kürzung des Evaluierungs- und Fragenumfangs

Als Dachverband der deutschen Großschutzgebiete sieht es EUROPARC Deutschland e. V. dabei als sein wichtigstes Anliegen an, die Arbeit der einzelnen Nationalparkverwaltungen als Teil der Nationalen Naturlandschaften so zu unterstützen, dass sowohl eine Sicherung der Qualität des einzelnen Gebietes gewährleistet ist als auch gebietsübergreifende Synergieeffekte für das Schutzgebietssystem als Ganzes gefördert werden.

Ergebnisse des Projektes

Derzeit liegen noch keine Ergebnisse vor.