Akteure aus Nationalen Naturlandschaften im internationalen Kompetenzaustausch

Das Projekt fördert den internationalen Wissens- und Kompetenzaustausch zwischen Großschutzgebieten in Europa. Es ermöglicht haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen europäischer Parks sich im Rahmen von Auslands-Studienaufenthalten zu Themen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Inklusion, Regio- nalentwicklung und Tourismus und Schutzgebiets- und Freiwilligenmanagement auszutauschen und weiterzubilden. Die somit gesteigerte Fachexpertise der Teilnehmenden in den Lernschwerpunkten soll einen positiven Einfluss auf die tägliche, praktische Gebietsbetreuung haben. Außerdem ist zu erwarten, dass die somit erlangten interkulturellen Kompetenzen zukünftige grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Schutzgebieten fördern und erleichtern.

Förderer und Sponsoren

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

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Laufzeit

01. Oktober 2015 bis 30. Juni 2018

Projektbeschreibung

Das Projekt unterstützt den internationalen Austausch von Fachwissen und den Transfer von Erfahrungen und Arbeitsmethoden, indem es haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen europäischer Parks im Rahmen von Auslands-Studienaufenthalten zusammenführt.

Mit dem Projekt soll 50 Teilnehmenden ein Studienaufenthalt in jeweils zwei bis drei Großschutzgebieten eines anderen Landes ermöglicht werden, davon 25 Personen aus Deutschland und 25 Personen aus weiteren europäischen Ländern. Durch die einwöchigen Aufenthalte zu den oben genannten Lern- und Austauschschwerpunkten erweitern die Teilnehmenden ihr schutzgebietsrelevantes Fachwissen und profitieren vom Erfahrungsaustausch mit ausländischen KollegInnen. Das Programm der Studienaufent- halte besteht z. B. aus Vorträgen, Workshops und Exkursionen. Sie ermöglichen außerdem Einblicke in Best-Practice-Beispiele der besuchten Schutzgebiete und die gemeinsame Erarbeitung von neuen Stra- tegien. Des Weiteren werden durch das Projekt Hemmschwellen – aufgrund von Unsicherheiten im Um- gang mit anderen Kulturen oder mangelnder Sprachkenntnisse – abgebaut, was zukünftige Koopera- tionen fördert und den internationalen Austausch von Fachwissen intensiviert.

Zur gründlichen Vorbereitung der TeilnehmerInnen auf die Studienaufenthalte werden Einführungs- workshops durchgeführt. Im Anschluss an die Aufenthalte werden die Erfahrungen und Ergebnisse im Rahmen einer zweisprachigen Broschüre und einer abschließenden Fachtagung einem großen Kreis an Interessierten im deutsch- und englischsprachigen Raum zur Verfügung gestellt.

Ergebnisse des Projektes

Zu erwartende Projektergebnisse sind eine gesteigerte Fachexpertise der Teilnehmenden in den Lern- schwerpunkten, die in der täglichen, praktischen Gebietsbetreuung zum Einsatz kommen werden. Außerdem ist zu erwarten, dass die Kommunikationserfahrungen mit ausländischen KollegInnen und die erweiterten interkulturellen Kompetenzen zukünftige grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Schutzgebieten befördern und erleichtern. Ebenso ist zur Zielerreichung vorgesehen, die Austausch- erfahrungen und -ergebnisse umfangreich aufzuarbeiten und zu veröffentlichen, um diese einem breiten Publikum in Deutschland und in den beteiligten Ländern zugänglich zu machen. In der Folge wird die Anerkennung von Schutzgebieten als Vorreiter und Modellgebiete in der Öffentlichkeit erhöht.

Mehr über die Studienaufenthalte.