Pressekonferenz Umweltverbände und Unternehmen gemeinsam für den Klimaschutz

Im Rahmen der  heutigen Pressekonferenz zum Thema „Klimaschutz im Rahmen von CSR gemeinsam gestalten“ wurde die langjährige Kooperation zwischen den deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten und Honda Deutschland vorgestellt. Sie steht beispielhaft für mehr gemeinsame Verantwortung und Wirksamkeit zur Erreichung von Umwelt- und Klimaschutzzielen und steht mustergültig für wirksames Engagement von Unternehmen im Umweltbereich.

Christian Unselt, Mitglied des Vorstands von EUROPARC Deutschland e.V.; Günther Schnatz, Vizepräsident Honda Deutschland; Dr. Lutz Möller, Fachbereichsleiter des Deutschen UNESCO-Kommission; Martin Waldhausen, Vorsitzender des deutschen MAB-Nationalkomitees und Referatsleiter im Bundesumweltministerium

Christian Unselt, Mitglied des Vorstands von EUROPARC Deutschland e.V.; Günther Schnatz, Vizepräsident Honda Deutschland; Dr. Lutz Möller, Fachbereichsleiter des Deutschen UNESCO-Kommission; Martin Waldhausen, Vorsitzender des deutschen MAB-Nationalkomitees und Referatsleiter im Bundesumweltministerium

Im Podium sprachen:

Christian Unselt, Vorstand von EUROPARC Deutschland e.V. und Präsidiumsmitglied des NABU

Günter Schnatz, Vizepräsident von Honda Deutschland

Dr. Lutz Möller, Leiter Fachbereich Wissenschaft Deutsche UNESCO-Kommission e. V.

Martin Waldhausen, Vorsitzender des deutschen Nationalkomitees für das UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB)

Berlin, 4. September 2013

Kooperationen zwischen Umweltverbänden  und der freien Wirtschaft sind längst anerkannte Lösungsmodelle im Umweltbereich. Viele Unternehmen zeigen Interesse, sich im Rahmen ihrer CSR-Aktivitäten auch diesen Themen zuzuwenden. Jenseits von Greenwashing und der ausschließlichen Hebung finanzieller Mittel für Umweltverbände muss es aber Ziel von glaubwürdigen und wirksamen Kooperationen sein, dass die Partner gerade von jeweiligen Expertisen und Erfahrungen profitieren.

Erfolgreiche Kooperationen verbinden gezielt das Know-How der aktiven Umweltverbände mit der Unterstützung der freien Wirtschaft. EUROPARC Deutschland als Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, zu denen alle UNESCO-Biosphärenreservate gehören, bildet ein attraktives Angebot für ein  breites und zielgerichtetes Unternehmensengagement. Auch die Deutsche UNESCO-Kommission arbeitet erfolgreich mit Unternehmen an der Verwirklichung der UNESCO-Ziele.

Christian Unselt, Mitglied des Vorstands von EUROPARC, sieht die Chance mit großen Unternehmen langfristig erfolgreich zu kooperieren.  „Bei EUROPARC vereinen wir mit den Schutzgebieten unserer Mitglieder bundesweit vielfältige Umweltaktivitäten auf breiter Fläche und auf hohem Niveau. In der Zusammenarbeit dieser Nationalen Naturlandschaften mit engagierten Unternehmen kann dieses wertvolle Gut angepasst und qualitativ hochwertig gestaltet und bewahrt werden.“

Seit dem Jahr 2004 engagiert sich der Mobilitätskonzern Honda in den deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten. Von Beginn an erfolgte die Koordination der Vorhaben über den Dachverband EUROPARC Deutschland e. V.. Diese Kontinuität schafft Vertrauen und  erzielt nachhaltig positive Effekte.

Günter Schnatz, Vizepräsident von Honda Deutschland, sieht im langjährigen Zusammenwachsen  den Schlüssel zum Erfolg: „Unsere Partnerschaft besteht seit rund zehn Jahren. Wir haben die Chance, voneinander zu lernen, entwickeln unser Engagement so stetig weiter und verfügen zudem über Produkte, die die Gebiete aktiv in ihrer täglichen Arbeit unterstützen.“

Dr. Lutz Möller, Fachbereichsleiter der Deutschen UNESCO-Kommission betont, dass es zum Auftrag der Biosphärenreservate gehört, mit der Wirtschaft zusammen zu arbeiten. Gemeint ist nicht nur der Mittelstand in den Biosphärenreservaten selbst, sondern Kooperationen wie mit Honda. „Als ausgewiesene Modellregionen entwickeln die Biosphärenreservate eine starke Innovationskraft für Lösungen für das nachhaltige Miteinander von Mensch und Natur. Hierfür brauchen sie starke Netzwerke und auch Unterstützung von außen – dazu gehört auch die freie Wirtschaft.“

Martin Waldhausen , Vorsitzender des deutschen MAB- Nationalkomitees und Referatsleiter im Bundesumweltministerium,  erläutert: „Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat  sind  15 deutsche Regionen zwischen Rügen und Schwäbischer Alb sowie die jeweiligen Bundesländer anspruchsvolle internationale Verpflichtungen nicht nur beim Erhalt von Natur und Landschaft, sondern beispielsweise auch in den Bereichen nachhaltiges Wirtschaften, Tourismus und Bildung eingegangen. Diese Gebiete sollen als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung  beispielhafte Lösungen für globale Probleme wie Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Schutz der biologischen Vielfalt entwickeln und umsetzen. Das gelingt aber nur gemeinsam mit der Bevölkerung in den Schutzgebieten und starken Partnern in Politik und Wirtschaft. Deshalb begrüßt das deutsche MAB-Nationalkomitee das langjährige Engagement des Honda-Konzerns für die Umsetzung der Biosphärenreservatsidee in Deutschland.“

Im Jahr 2013 hat EUROPARC mit der Unterstützung von Honda Deutschland in den Biosphärenreservaten einen Ideenwettbewerb für mehr Klimaschutz ausgerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Konzepte bereits in der Idee zu fördern und so den Weg zur Umsetzungsreife zu ebnen. Auf der Pressekonferenz wurden die drei Auswahlsieger aus insgesamt 18 Einreichungen bekanntgegeben, die den Sprung in die nächste Runde des zweistufigen Wettbewerbs geschafft haben.

 

Weiterführende Informationen zur Kooperation erhalten Sie hier.

 

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