Geburtstagsbesuch: Nationalpark-Delegation reist auf Einladung der Botschaft in die USA

Anlässlich des hundertjährigen Geburtstags des amerikanischen National Park Services erhielten sieben Delegierte aus den deutschen Nationalparks und des Dachverbands der Nationalen Naturlandschaften sowie die UNESCO-Koordinatorin der Weltkulturerbe-Stadt Stralsund die Chance, die Nationalparkstrukturen in den USA kennen zu lernen und in einen Austausch mit ihren amerikanischen Kollegen zu treten. Die Reise unter dem Motto: „Our Planet: National Parks and National Monuments in the United States – A Program for German National Parks Representatives“ wurde von der US-amerikanischen Botschaft in Berlin initiiert und finanziert.

Delegation im Sequoia and Kings Canyon Nationalpark - Bild: K. Sabry

Vor dem strahlend blauen kalifornischen Himmel trifft die deutsche Delegation ihre amerikanischen Kollegen im Sequoia and Kings Canyon National Park. Hintere Reihe von links: Beate Rübesamen (US-Botschaft Berlin),  Praktikant des Sequoia National Park, Steffi Behrendt (Stadtverwaltung Stralsund), Katharina Sabry (EUROPARC Deutschland e. V., Julian Mauerhof (Nationalpark Eifel), Dr. Sabine Stab (Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz), Dirk Treichel (Nationalpark Unteres Odertal), Jochen Linner (Nationalpark Bayerischer Wald). Vordere Reihe: Dr. Simone Stübner (Nationalpark Schwarzwald), Alexandra Bloch (Nationalpark Hunsrück-Hochwald), Junior-Ranger-Koordinatorin des Sequoia and Kings Canyon National Park, Vertreter der Sequioa Parks Conservancy. Bild: K. Sabry.

Mit Katharina Sabry nahm auch eine Repräsentantin des Dachverband der Nationalen Naturlandschaften teil, hier im Harper’s Ferry National Historical Park. Foto: EUROPARC Deutschland.

Mit Katharina Sabry nahm auch eine Repräsentantin des Dachverbands der Nationalen Naturlandschaften teil, hier im Harper’s Ferry National Historical Park. Foto: EUROPARC Deutschland.

Die zwölftägige Reise begann in Washington D.C., wo die Delegation nicht nur mit Kollegen des National Park Service, sondern auch mit verschiedenen anderen Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen zusammentraf. Ein intensiver Austausch über System und Management von Nationalparks in beiden Ländern beförderte neue Sichtweisen und regte zu teils intensiven Diskussionen an. Im Fokus standen teilweise auch verschiedene spezielle Themen wie Fundraising, Forschung, Wildtierregulierung und Bildung.

Von Washington reiste die Gruppe über Philadelphia und New Jersey nach Kalifornien und besuchte unterwegs eine Reihe von historischen Stätten und Nationaldenkmälern.

Dabei gab es stets einen intensiven Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort, der interessante Einblicke in das Management und die besonderen Bedingungen und Schwierigkeiten des jeweiligen „Parks“ ermöglichte.

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Nicht nur die Mitarbeiter der Golden Gates National Parks Conservancy zeigten große Begeisterung für die Karte der Nationalen Naturlandschaften. Das Interesse am System der Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete in Deutschland war stets sehr groß. Foto: Steffi Behrendt.

Ein besonderer Höhepunkt der Reise war der Besuch des Sequoia and Kings Canyon National Park, wo die Gruppe sehr herzlich empfangen wurde und mit der Parkadministration spannende Diskussionen über verschiedene Themen wie Feuermanagement, Bildung, Bärenmanagement und Besucherlenkung diskutieren konnte. Auch der Besuch des Yosemite-Nationalparks stand auf dem Programm, bevor die Gruppe schließlich nach weiteren spannenden und informativen Tagen in San Francisco mit einem großen Bündel an Erfahrungen, Wissen und Anregungen wieder in ihre jeweiligen Heimat-Nationalparks zurückreiste.