Countdown läuft für das schönste Naturwunder – 11. September ist Stichtag

Beim fünften Wettbewerb zum schönsten Naturwunder der Republik stellen sich seit Juni 21 Naturdenkmale zur Wahl. An der Spitze der Beliebtheit steht derzeit die Basaltkuppe Rauher Kulm in der Oberpfalz mit rund 27 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei liegt mit rund 25 Prozent die Steinerne Rose bei Saalburg, gefolgt vom St. Ingberter Stiefel im Bliesgau mit knapp 17 Prozent. Bislang beteiligten sich rund 4800 Interessierte an der Abstimmung. Die Entscheidung über den Gewinner 2013 fällt am 11. September. Bis dahin können Naturfreunde ihrem Lieblingsnaturdenkmal auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung per Mausklick ihre Stimme geben: www.sielmann-stiftung.de/naturwunder.

Seltene, historisch bedeutsame Bäume, Dinosaurierspuren und Wasserfälle, aber auch Streuwiesen, Heiden, Moore und besondere Pflanzenvorkommen, Brut- oder Laichgebiete können aus wissenschaftlichen, ökologischen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder kulturellen Gründen schützens- und erhaltenswert sein und als Naturdenkmal ausgewiesen werden.

Mit der fünften Naturwunder-Wahl wollen EUROPARC Deutschland und die Heinz Sielmann Stiftung auf die weniger bekannten Naturparadiese vor der eigenen Haustür aufmerksam machen. Auch in den Urlaubsregionen Deutschlands soll so der Blick für die Schönheit und Schutzwürdigkeit der Natur geschärft werden. Die 21 Ausflugsziele befinden sich überwiegend in Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks – den Nationalen Naturlandschaften.

Neben den derzeitigen Favoriten des Wettbewerbs findet sich beispielsweise der sagenumwobene Frau-Holle-Teich im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald unter den Kandidaten. Bereits vor 2000 Jahren diente das natürliche Gewässer als Kultstätte. Heute bietet er zahlreichen bedrohten Pflanzen- und Tierarten eine Heimat. Als einer der letzten großen unzerschnittenen Buchenwälder Mitteleuropas begeistert der Nationalpark Kellerwald-Edersee durch ein vielseitiges Rad- und Wanderwegenetz. Auf Touren durch den Nationalpark beeindrucken auch markante Felsen und Blockhalden sowie steinige Felshänge. Die Stieleiche am Dorfanger von Schwerin im Naturpark Dahme-Heideseen wurde als Friedenseiche vor rund 200 Jahren gepflanzt und ist heute unumstrittener Mittelpunkt des Ortes. Seit 1967 steht die Schirmeiche bei Putbus im Biosphärenreservat Südost-Rügen auf der Denkmalliste der Insel Rügen. Sie zählt zu den stärksten und ältesten Eichen Rügens.

Der Countdown läuft – noch bis zum 11. September können Stimmen für das jeweilige Lieblingsnaturdenkmal abgegeben werden. Abgestimmt werden kann unter: www.sielmann-stiftung.de/naturwunder oder per Postkarte (Absender nicht vergessen) an: Heinz Sielmann Stiftung, Stichwort „Naturwunder 2013“, Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt.

Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost, darunter eine Digitalkamera „Leica V-Lux 30“ und drei Abonnements der Zeitschrift „Tierwelt live“. Hauptgewinn ist ein Wochenende für zwei Personen in einer Naturwunder-Region in Deutschland.

EUROPARC Deutschland e.V. führt in Kooperation mit der Sielmann-Stiftung den Wettbwerb durch.

Fotos aller Naturdenkmale zum Download:
http://www.sielmann-stiftung.de/_downloads/naturwunder/naturwunder-2013.zip

Wir danken Ihnen für die Verlinkung zur Abstimmungsseite
www.sielmann-stiftung.de/naturwunder