Broschüre „Wissen teilen – Sharing know-how“ verbreitet Schutzgebiets-Expertise international

Mit der deutsch-englischen Broschüre präsentiert EUROPARC Deutschland wesentliche Ergebnisse des Projektes „ANNIKA“ – Akteure aus Nationalen Naturlandschaften im internationalen Kompetenzaustausch. Sie widmet sich mit vielen Praxisbeispielen aus deutschen und ausländischen Schutzgebieten v.a. den Themen Regionalentwicklung und Tourismus, Barrierefreiheit und Inklusion, Finanzierungsstrategien, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Freiwilligenmanagement.

Die Publikation ist ein Gemeinschaftswerk vieler Autorinnen und Autoren, die als Haupt- oder Ehrenamtliche aus Nationalen Naturlandschaften bzw. ausländischen Schutzgebieten in den Jahren 2016 und 2017 an internationalen Studienaufenthalten zu schutzgebietsrelevanten Themen teilgenommen haben. Die von EUROPARC Deutschland organisierten Studienaufenthalte fanden in Schutzgebieten Österreichs, Finnlands, Deutschlands, der Niederlande und des Vereinigten Königreichs statt. Aus der „Feder“ der Teilnehmenden stammt die nun veröffentlichte Vielzahl an Berichten mit Beobachtungen, Vergleichen, Bewertungen, Fotodokumentationen, Anregungen und Ausblicken.

Konkret dient die Publikation dazu, den themenfokussierten internationalen Austausch von Fachwissen, Erfahrungen und Arbeitsmethoden zwischen Schutzgebieten fortzusetzen. Im Weiteren soll sie für die übergeordneten Projekterkenntnisse werben: Die sprichwörtliche Horizonterweiterung durch Studienaufenthalte im Ausland bringt in intensiver Form u.a. Wissens- und Kompetenzzuwachs, eine hilfreiche Distanz zu eigenen Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten, Motivationssteigerung durch das Erleben eines internationalen „Kollegenkreises“ und Kontakte für zukünftige Kooperationen.

Die Broschüre ist als PDF-Dokument auf der Seite von EUROPARC Deutschland erhältlich. Gegen eine Versandkostenpauschale von 3,50 Euro ist auch eine Zusendung der Printversion möglich. Eine barrierefreie Version in Deutsch und Englisch steht in Kürze ebenfalls zur Verfügung.

Gefördert wurde das Projekt ANNIKA durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).